Zeit für Authentizität – und was Schreiben für mich bedeutet
In meiner Freizeit gehe ich regelmmäßig zum Geselligen- und zum Biographischen Schreiben mit Martina Flück. Ohne kann ich es mir gar nicht mehr vorstellen, denn:
Schreiben bedeutet Freiheit.
Schreiben bedeutet Freundschaft – mit mir selbst und im Kreise derer die zum Schreiben zusammen kommen.
Schreiben ist Kraftquelle.
Schreiben bedeutet pure Kreativität.
Schreiben ist Authentizität.
Schreiben ist Perspektivenwechsel.
Schreiben bedeutet Überraschungsmomente.
Schreiben erleichtert mich.
Schreiben zeigt mir neuen Seiten an mir auf.
Schreiben macht Freude.
Schreiben ist Austausch und Symbiose zwischen Herz, Seele und Fantasie.
Schreiben ist Pause für meinen Verstand.
Schreiben gibt mir Halt.
Schreiben bedeutet abtauchen.
-> Mal eher an der Oberfläche und dann gibt es noch die sogenannten Deep Dives.
Hier tauche ich so tief ab in mein Innerstes, dass es sein kann, ich muss einen Stopp einlegen um wieder an der Oberfläche Luft zu holen. Manchmal kommt es vor allem im Biographischen Schreiben vor, dass ich nicht bereit bin jetzt weiter zu schreiben, denn das der Stift bereits die Worte geschrieben hat, bevor mein Verstand es fassen kann, das kann grenzüberschreitend sein. Manchmal halte ich diese Grenze aus, freue mich darüber hinaus zu gehen; und dann kann es sein, dass mir bewusst ist, wenn ich jetzt weiterschreibe, dringe ich so tief in mein Unterbewusstes und kann es hervor heben, mit all den Worten die aus mir sprudeln – doch ich habe im Augenblick zu große Angst davor, ich bin jetzt nicht bereit hinzusehen. Ich weiß, jetzt und hier würde mich alles Geschriebene so sehr überfluten, dass ich es gerade nicht aushalten könnte. Das ist in Ordnung so.
In Martina habe ich m/-einen Coach, der mir Halt gibt, wenn ich in einen Sturm gerate. Meine Dankbarkeit Martina zu kennen und mit ihr zusammen arbeiten zu dürfen ist unendlich groß! Gerade im Biografischen Schreiben ist sie der Mensch, der mir Verständnis, Halt und Perspektiven schenkt auf ihre ganz wunderbare Art und Weise. So kann ich Stück für Stück die Wellen, Strömungen und Strudel im Deep Dive meistern. Ich knüpfe einfach wieder an, wenn ich bereit bin 😉 und so entsteht Stück für Stück meine Biographie. Vom mir für mich und vielleicht auch eines Tages für dieienigen, die sich verbunden fühlen.
Für Euch zwei Gedichte aus dem Schreiben, sogenannte “Elfchen”
1.
Väter
Haben Kinder
Sie sollten Beschützen, Behüten
Ich fühle mich Vaterlos
Wahrheiten
2.
Ich
Ich bin
Teil eines Ganzen
und das Ganze – Ich
Sein
Ein kurzer Text aus dem geselligen Schreiben:
NORMAL
Normal, was ist schon normal? Alles und nichts. Die Gleichheit der Dinge und ihre Gegensätze. Vielfältigkeit ist normal. Das normalste überhaupt und dennoch fällt es uns Menschen doch oft schwer diese Verschiedenheit und Gegensätzlichkeit als Normalität anzuerkennen.
Im Rausch der gesellschaftlichen “Norm” schaffen wir uns unsere eigene Normalität, an die sich im besten Falle jeder von uns halten soll.
Dann ist es recht.
Acht Milliarden Menschen und acht Milliarden Normalitäten.
Eine spannede Sache!